Messefilm . Reportagevideo über Europas größte Designmesse – die Blickfang in Stuttgart



blickfang designmesse, Stuttgart – Die Dokumentation der internationalen Designmesse blickfang in Stuttgart war eine echte Herausforderung. Der Messefilm wurde in Full HD realisiert und bei Youtube online gestellt. Die Stimme im Hintergrund und professionelle Moderation übernahm Kim Schicklang [www.kimschicklang.de]. 

Kamera – Mit diesem Messefilm verabschiedet sich das Team von KreaTV.de endgültig von üblichen SD-Produktionen mit 720 x 576 Pixeln im Format 3:4. Das neue 16:9 Format mit überragenden 1920 x 1080 Pixeln überzeugt selbst in stark komprimierter Version bei Youtube weitaus mehr. Nach langem Testen und Vergleichen gefiel uns keine aktuelle HD-Kamera so wirklicn: Entweder fehlte der XLR-Eingang oder die Auflösung war nicht wirklich ausreichend. Die Wahl fiel daher auf einem echten Klassiker – die Canon XH G1, die ein wenig umfangreicher ausgestattet ist als die A1 [siehe dazu Test : Canon XH A1]. Zwei professionelle XLR Eingänge, externe Farbaussteuerung über den PC und Synchronisation von mehreren Kameras sowie die unvergleichlich hohe Auflösung machen diese Kamera zur idealen Grundausstattung für unsere Produktionen. Zwei Schwachpunkte werden der Kamera nachgesagt, zum einen das mangelhafte Low-Light Verhalten, zum anderen das bekannte Canonproblem mit der chromatischen Aberration ins Rot bei starken Konturen unter der Verwendung des Weitwinkels. Letzteres stört bei SD-Aufnahmen, die mit der Kamera natürlich auch möglich sind, sichtbar, fällt aber bei HD-Aufnahmen kaum mehr ins Gewicht. Auch das Low-Light Verhalten konnte durch das Einspeisen eines besonderen Presets von Herrn Wolfgang Winne [Wolfgangs HD Blog] wesentlich verbessert werden. Besten Dank dafür!

Stativ – Die Designmesse in der Stuttgarter Liederhalle war das perfekte Testobjekt sowohl für das überarbeitete Low-Light Verhalten als auch die extremen Mischlichtsituationen. Es wurden zwei Drehtermine – einmal nachts und einmal frühmorgens – angesetzt. Schnell wurde dabei eines klar – die G1 ist wesentlich schwerer als die Canon XM2 mit der ich bisher gearbeitet hatte. Aufgetakelt mit Kopflicht, externem Mikro und Kabel wiegt das gute Stück gut und gerne fast 5 kg! Freihandarbeit wie ich sie bisher vorzugsweise eingesetzt habe, wurde damit zum relativ kurzen Vergnügen. Allenfalls die Henkel-Führung aus der Froschperspektive war noch angenehm machbar, wenn man davon absah, dass die Kamera dabei gerne seitlich hängt. Deshalb habe ich ein normales Schulterstativ verwendet, um die Bequemlichkeit und Ruhe einer Schulterkamera zu simulieren. Diese Lösung war in keinem Fall befriedigend, da sich über das Stativ die Atmung viel zu sehr bemerkbar machte und keine echte Stabilisierung stattfand. Zwischenzeitlich habe ich das Schulterstativ durch ein SteadyCam System ersetzt wie es auch bei Hollywood Produktionen eingesetzt wird. So ein System liegt preislich zwar im Bereich einiger tausend Euro, ist aber eine gute Investition in die Kameraführung – und für den Rücken. 

 Bei HD-Kameras ist das schnelle Schwenken generell ein bekanntes Problem. Während die G1 bei normalem Tageslicht damit vergleichsweise gut zurecht kommt, sieht man bei schlechten Lichtverhältnissen in Innenräumen sofort, dass die Shutter-Zeit wesentlich höher sein um ein einigermaßen ruhiges Bild zu bekommen. Die schnelle und spontane Kameraarbeit wie bei der XM2 geht mit der G1 so gar nicht. Aber auch hier schafft das SteadyCam System gute Abhilfe: Schwenks werden insgesamt ruhiger und weicher geführt, das Ergebnis fällt wesentlich professioneller aus als bei diesem Test.

Kopflicht – Verwendet wurde ein leistungsstarkes, dimmbares LED-Kopflicht. Die klaren Vorteile dieses Systems sind die lange Betriebszeit, die geringe Erwärmung der Leuchte und das relativ geringe Gewicht, da man ohne zusätzliche Akkus auskommt. Vergleichen darf man so ein Licht-Pad allerdings nicht mit der Wirkung eines Kopflichtes von Sachtler oder Dedo. Der Lichtcharakter ist wesentlich weicher und flächiger – und leider nicht im Ansatz so brillant. So tut ein LED-Kopflich eigentlich genau das, was es tun soll – es hellt die Schatten im Gesicht auf – ohne selbst aufzufallen oder stark zu blenden. Die Wechsel zwischen Kunst- und Tageslicht geschieht über einen Filter, der schnell eingeschoben wird. Bei der Auswertung der fertigen Aufnahmen haben wir bemerkt, dass wir bei einem LED Kopflicht wesentlich mehr Power geben müssen als sich über den kleinen Kameramonitor zunächst vermuten lässt.

Mikro – über einen XLR-Eingang haben wir ein externes Stab-Mikrophon der Firma T-Bone angeschlossen, das von der Moderation in ca. 50 cm Abstand zum Redner gehalten wurde. Obwohl das Mikro vergleichsweise günstig war ( z.B. zu einem Sennheiser) fiel die Sprachqualität doch sehr gut aus. Allerdings nahm das Mikro auch bei der Einstellung „Tele“ zuviel Raumklang mit, der bei einigen Beiträgen recht störend wirkt – Atmosphäre ist halt nicht immer gut. Das Thema läßt sich sicherlich verbessern. Moderation – bei dieser Produktion habe ich erstmalig mit der Sprecherin und Moderatorin Kim Schicklang zusammen gearbeitet. Die professionelle und gut recherchierte Arbeitsweise sowie der geduldige Umgang mit meinen spontanen Eingebungen waren eine echte Wohltat und Erleichtung für meine Kameraarbeit – und später für den Schnitt. Leider kommt Kim als Moderatorin im Beitrag selbst nie zu Wort, sondern „nur“ in der geschnittenen Version als Stimme aus dem Off. Aber ihre ausgezeichneten Vorlagen, die präzise Gesprächsführung und ständige Augenkontakt zu dem Befragten spürt man sicherlich im fertigen Produkt.

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Fashion Videos bewerben Modeartikel und Online Shop optimal

Mit der Produktion am 06. Juni haben wir im Mannheimer Luisenpark eine Serie von Produktvideos abgeschlossen. Die Location im alten Chinatempel war genauso exotisch und perfekt für den Shoot wie das junge Newcomer Model Laurine. Mit den beiden Models Anika und Johannes sowie Michaela haben wir im Studio gedreht.

Der Trend Produkte oder Mode alternativ zum unbewegten Bild im Film darzustellen steckt noch in den Anfängen hält aber unvermindert an. Nach meiner Meinung ist dies eine mehr als sinnvolle Entwicklung, deren Erfolg bisher nur auf die technische Umsetzbarkeit wartete. Videoproduktionen hatten bisher zwei Nachteile. Zum einen war die Produktion selbst immer sehr aufwendig und damit teuer, zum anderen war eine weiträumige Verbreitung meist an das Medium Fernseh- oder Kinowerbung gebunden. Versuche mit CD/DVD als Katalogersatz kamen beim Endkunden aus verschiedenen Gründen wie Problemen bei der Kompatibilität verschiedener Betriebssysteme oder Sicherheitsbedenken nicht an. Gerade letzteres hat auch den USB-Stick mehr oder weniger aus dem Rennen geworfen, nachdem sich Gerüchte über versteckte Spy-Software auf den Sticks breit machte.

Das Surfen im Internet hingegen ist für die meisten Endverbraucher zum Alltag geworden und kann sicher gehandhabt werden. Dem Besuch auf der Homepage eines Hersteller, Vertrieb oder Versandhauses steht nichts entgegen. Der Endverbraucher erwartet heute wesentlich mehr Informationen zu einem Produkt oder Kleidungsstück bevor er es online bestellt oder sich inspiriert ins Geschäft begibt. Dazu gehören natürlich Angaben über Herstellung, Qualität, Inhaltstoffe oder Bewertungen durch andere Kunden – kaufendscheidend ist aber immer noch das „Gefallen“ der Ware selbst. Gerade Kleidung lässt sich in der Bewegung viel emotionaler vermitteln und somit besser verkaufen.
Die Produktion von Film und Fotografie kann heute parallel geschehen, die Verbreitung über Internet ist beinahe kostenlos, zudem weltweit und dauerhaft.

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Kleine Filmschule Teil 01: Schnitttechnik



In den bisherigen Beiträgen habe ich mich vorwiegend mit typischen Fotografenthemen wie der Qualität von Kamera, Licht oder Equipment beschäftigt. Damit ein Film interessant wird, spielen aber ganz andere Faktoren eine entscheidende Rolle.
In diesem Beitrag geht es deshalb um die verschiedenen Schnitttechniken und ihre jeweiligen Bedeutungen für den Film. Gerade professionelle Filmproduktionen verwenden scheinbar nur ganz wenige und einfache Schnitttechniken, diese wirken aber gerade deshalb umso stärker.

Rohschnitt – Einer der ersten Schritte ist die Sichtung des gesamten Filmmaterials: Hat man z.B. eine schwierige Einstellung mit Darstellern mehrfach gefilmt, sucht man sich hier die beste Aufnahme (take) aus. Oft wird nicht chronologisch nach dem Handlungsablauf gedreht; die erste Aufnahme im Film wurde vielleicht sogar ganz zum Schluss gedreht um produktiver sein zu können. Damit die Handlung später schlüssig wirkt und keine Einstellung vergessen wird, muss man sich selbst für das kleinste Projekt eine Abfolge notieren: das Storyboard. Wir kennen alle das Bild der Klappe, die vor einem Take beim Zusammenschlagen gefilmt wird. Diese Klappe dient dazu um bei getrennter Aufzeichnung von Ton und Bild beides für den Schnitt zu synchronisieren. In der Tonkurve kann der Peak für den Knall genau mit dem Bild der Klappe zusammengebracht werden. Auf der Klappe selbst ist praktischerweise vermerkt welche Szene gefilmt wird, das hilft beim Schnitt sofort den richtigen Platz im Film für den Take zu finden.

Feinschnitt – Das jeweils beste Take einer Einstellung ordnet man nun in der Reihenfolge der Handlung an. Damit beginnt der Feinschnitt. In der ersten Version des Feinschitts wird die Logik der Szenen und Bewegungen geprüft, ebenso ob die Grundidee des Filmes umgesetzt wurde und die Gesamtwirkung stimmt. Oft müssen Szenen immer wieder gekürzt werden, um die Handlung zu beschleunigen, oder es müssen zusätzliche Szenen eingefügt werden, um die Grundidee zu erklären.Für die Arbei im Feinschnitt gibt es ein paar einfache, aber effektive Regeln:
  • Takes mit wenig Bewegung müssen kurz sein.
  • Perspektivenwechsel erzeugen Dynamik (2. Kamera).
  • Schwenks und Zooms immer durch Standbild trennen.
  • So wenig wie möglich Effekte und harte Schnitte.
Schnitttechnik – Wichtiger Aspekt für den Schnitt ist die Länge der Szenen und die Geschwindigkeit. Ohne passende Musikunterlegung ist es unmöglich das perfekte Timing zu erzielen. Auch wenn wir es kaum bemerken, beinahe alle Filmsequenzen sind mehr oder weniger deutlich mit Musik oder zumindest einem bestimmten Takt unterlegt. Schnitte erfolgen also im Rythmus der Musik oder eines Taktes, der die Handlung, Gefühle und Geschwindigkeit massgeblich beeinflusst. Deshalb muss immer vor dem Schnitt die richtige Musik ausgewählt und unterlegt werden. Daraus ergibt sich automatisch die Länge und die Wechsel der Szenen, sowie deren Geschwindigkeit. Der Feinschnitt ist aber erst perfekt, wenn die einzelnen Szenen durch die Schnitttechnik zu einem perfekten Ganzen verbunden sind. Jeder Schnitt hat eine bestimmte Bedeutung und je nachdem welche Technik verwendet wird, kann eine Szene eine ganz andere Bedeutung erhalten.

Unsichtbarer Schnitt
– mit dieser Schnitttechnik möchte man erreichen, dass der Zuschauer überhaupt keinen Schnitt aktiv wahrnimmt. Dazu passt man den perfektem Moment einer Szene an um die nächste logische Einstellung anzuschließen. Beispiel: Die Kamera zeigt den Darsteller, der sich nach allen Seiten umschaut und dabei seinen Kopf bewegt – gleichzeitig wechselt die Perspektive der Kamera in die Sichtweise des Darstellers und nimmt die Bewegung seines Kopfes aus. Ein solcher Schnitt wird im Film überhaupt nicht wahrgenommen, denn die Folge scheint uns logisch.

Harter Schnitt
– bei einem harten Schnitt werden zwei möglichst unterschiedliche Szenen aneinander gesetzt. Der Zuschauer soll ganz bewußt den Wechsel zwischen zwei Orten, verschiedenen Zeiten oder Realitäten spüren. Der harte Schnitt wird meist durch eine unterschiedliche Farbgebung in den Szenen noch zusätzlich verstärkt. Bekanntes Beispiel für solche harten Schnitte mit verschiedenen Farbgebungen sind die Wechsel von „Realität“ in die digitale „Scheinrealität“ in der Film Triologie „The Matrix“.

Überblendung
– Bei einer Überblendung löst sich eine Szene langsam in eine andere Szene auf, während eine Szene also immer schwächer und undeutlicher wird, gewinnt die anschließende Szene an Klarheit. Auf diese Weise werden gerne verschiedene zeitliche oder räumliche Ebenen, Visionen oder Rückblicke in der Vergangenheit dargestellt. Gerne verbindet man die Überblendung mit einem Zoom oder einer Kamerafahrt, die das Gesicht oder die Augenpartie eines Darstellers vergrößert.

Wischblende
– hier „schiebt“ eine Einstellung eine andere Einstellung langsam aus dem Bild. Die Wischblende wird gerne eingesetzt, wenn gleiche Ereignisse an verschiedenen Orten passieren und diese Parallelität vergleichend dargestellt werden soll. Berühmtes Beispiel dafür ist die Kultserie „Starky & Hutch“. Die Wischblende unterstreicht das komische Element zwischen der pflichtbewußten Ermittlung von Starsky und der lockeren Art von Hutch.

Jump Cut
– ähnlich wie beim harten Schnitt werden möglichst große Kontraste gegeneinander gesetzt, hier allerdings nicht um einen Wechsel zu markieren, sondern um den Zuschauer nach Möglichkeit zu irritieren. Die Kamera scheint beliebig in eine vollkommen andere Handlung zu springen und schafft damit Aufmerksamkeit. Oft wird sogar ein Handlungsstrang bewußt langatmig und ruhig angelegt um mit einem plötzlichen, lauten Jump Cut einen größeren Effekt zu erzielen.

Cut out / Cut in
– mit dieser Technik wird gerne Dramatik vermittelt. Zwei ähnliche Bildausschnitte werden nacheinander gezeigt, nur wird bei der ersten Einstellung herausgezoomt bzw. eine Kamerafahrt weg vom Darsteller gemacht, werden beim Cut in auf den Darsteller gezoomt wird. Bei den Duelleinstellungen in Italo-Western wird diese Schnitttechnik besonders gerne eingesetzt.

Weitere Informationen unter www.KreaTV.de

Werbefilm für einen Online Shop

Werbespot für Internet Shop – Durch Video und Audio wird eine Homepage wesentlich effektiver. Attraktive Videos bringen definitiv mehr Besucher auf die Seite und informieren besser als Bilder und/oder Texte. Für den Internet Shop Tropische-Blumen.de haben wir einen Kurzfilm produziert, der die dort angebotenen Blumen und Bouquets vorstellt. Besonders ausgefallene Produkte, Dienstleistungen und Angebote lassen sich im Film bestens darstellen. Weitere Informationen unter www.KreaTV.de


Die glasklare Schärfe und Auflösung eines Full HD Filmes begeistert den Kunden in aller Regel und überzeugt in puncto Qualität. Gerade wenn man Stofflichkeit, Materialoberflächen und Wertigkeit vermitteln möchte, bietet sich ein hochauflösender Film im Internet besonders gut an. War die hoch aufgelöste Wiedergabe von Produkten bisher auf Bildmaterial beschränkt, ist es mittlerweile technisch kein Problem mehr ebenso stark aufgelöste Film „ruckelfrei“ im Netz zu transportieren.

Doch wie bekommt man die Filmdatei möglichst verlustfrei auf die eigene Seite? Und wie nutzt man einen Film am besten für Werbung und Außendarstellung – denn letztendlich kostet ein Werbe- oder Produktfilm nachwievor Geld und sollte deshalb besonders gut wirken? Wie so oft im Web geht die Schere der Möglichkeiten zwischen freier Gestaltung, Handling und optimaler Suchmaschinenintegration auseinander.

In der täglichen Arbeit mit Filmen und deren Intergration in eine Homepage haben sich zwei Techniken als praktikabel durchgesetzt:

  • Der Film wird komprimiert und über den FlashPlayer oder den QuickTime Player auf der Homepage integriert. Hier hat man die Möglichkeiten z.B. den Player selbst zu gestalten oder vorgegebene Formen zu verwenden. Auch können Größe und Auflösung weitgehend selbst bestimmt werden. Die Unabhängigkeit von Videoportalen muss man sich allerdings über einen hohen Traffic im eigenen WebSpace sprichwörtlich erkaufen. Auch für das sogenannte SEO bringt ein integrierter Film keinen Vorteil, da Fliminhalte von Google ignoriert werden.
  • Der Film wird in ein öffentliches Videoportal geladen. Youtube.com bietet hier sogar Auflösungen bis 1080p in Full HD an – das entspricht BluRay Qualität. Die Schärfe leidet zwar im Vergleich zum Original, der Unterschied ist aber minimal. Dort wird das Video über Stichwörter und Beschreibung verschlagwortet, ebenso kann ein Backlink auf die eigene Seite plaziert werden. Das bildet eine ideale Grundlage um sein Produkt / Angebot attraktiv für die Google Suche zu präsentieren. Die Einbindung auf der eigenen Homepage geschied entweder über eine spezielle Lightbox oder – einfacher – über die „Einbetten“ Funktion von Youtube bei der eine HTML-Zeile in den Quellcode der Homepage kopiert wird. Youtube bietet verschiedene Filmgrößen und Layouts für den Player an, die kombiniert werden können. Eine Abbildung in der Ecke zeigt bei Beginn des Filmes das Logo von Youtube, außerdem ist die Filmlänge auf 15 Minuten begrenzt. 

Weitere Bildbeispiele und Arbeiten unter: www.KreaTV.de

Produkt- und Industriefotografie beim Kunden direkt vor Ort



Neuer Wind in der Produktfotografie – Seit einigen Jahren beobachte ich, dass immer mehr Firmen eigene Fotostudios einrichten. Dahinter stecken viele sinnvolle Überlegungen wie kurze Wege, direkte Verfügbarkeit der Artikel und persönliche Absprache mit dem Fotografen z.B. beim Abspeichern der Bilder unter dem richtigen Namen und mit der richtigen Beschreibung.

Diese veränderte Situation verlangt auch ein Umdenken für den Fotografen. Natürlich hat es den Vorteil, dass der Fotograf zunehmend auf ein eigenes großes Fotostudio verzichten kann. Aber diese neue Freiheit birgt auch Herausforderungen: Vor allem muss das Lichtequipment schlank, flexibel und effektiv sein. Eine der besten Lösungen bietet hierfür das Lichtsystem von Briese. Größere Industrie- und Produktaufnahmen, für die normalerweise viele Lampen nötig sind, können hier durch einen großen Schirm optimal ausgeleuchtet werden. Das spart immens Einrichtzeit. Das Lichtsystem ist in der Regel schnell installiert – das spart wiederum Auf-/Abbauzeiten – und ist so stabil konzipiert, dass das ständige Umbauen kein Problem darstellt.


Filmequipment, na klar – Ein neuer und wichtiger Aspekt ist neben der Fotografie die immer größere Nachfrage nach professionellem Filmen – zur Vorstellung von Produkten und Einsatzbereichen, für digitale Gebrauchsanleitungen, Schulungsmaterial oder Präsentationen. Gerade das Briese Lichtsystem eignet sich hervorragen um bei gleicher oder ähnlicher Einstellung das benötige Filmmaterial direkt parallel zu erstellen. Bereits seit 2002 arbeite ich parallel auch mit der Filmkamera als Kameramann für Produkt- und Messefilme. Dazu mehr unter www.KreaTV.de.

Die Ausstattung und Vorbereitung – Richtig ausgestattet arbeite ich selbst sehr gerne bei Kunden vor Ort. Ein wichtiger Aspekt ist die genaue und sorgfältige Vorbereitung. Im Prinzip muss beinahe das ganze Equipment doppelt einpackt werden, um Zeitausfall durch kleinste Defekte zu verhindern. Das Back-Up Prinzip findet gerade hier seine volle Berechtigung. Ein weiterer Punkt sind die vielen kleinen Tricks, die man anwenden muss, um vor Ort zu nahezu gleichen Ergebnis zu kommen wie im gewohnten Studio – und dazu gehören viele, kleiner Helferchen wie Klammern, Abdunklungsstoff, zusätzliche Stative oder Gaffer, die im Gepäck nicht fehlen dürfen. Die digitale Fotografie hat zwar im Bereich Kameraequipment etliches erleichtert – dafür dürfen heute aber Kontrollgeräte wie Computer und kalibrierter Monitor nicht fehlen.

Definition des effektiven Workflows – Was bedeutet dieser oft verwendete Begriff eigentlich im Alltag ganz genau? Und wo findet er bei einer Fotoproduktion vor Ort seine Anwendung?

Unabhängig davon, ob die wirtschaftliche Situation gerade angespannt ist oder nicht, gilt für mich der Grundsatz:

„Was immer Du auch tust, bedenke das Resultat und handle klug [quidquid agis, prudenter agas et respice finem].“

Dieses lateinische Zitat trifft genau den Punkt eines Workflows, nämlich über seinen Tätigkeitbereich hinaus immer das eigentliche Endprodukt im Auge zu behalten. Oft lässt sich nämlich durch einen geringen Mehraufwand am Anfang einer Schöpfungskette für die folgende Verarbeitung Unglaubliches einsparen.


Metadaten in der EXIF-Datei hinterlegen – Bereits mit der Einführung der digitalen Fotografie habe ich seit 1995 für umfangreiche Fotoserien stets die Möglichkeiten der Speicherung von Metadaten in der EXIF-Datei eines Bildes genutzt. Bei diesem Verfahren werden beliebige Kommentare zum Produkt wie Größe, Farben, Funktionen, Bestellnummern, Eigenschaften, Preise, Verfügbarkeit uvm. direkt nach der Aufnahme in der Header-Datei eines Bildes hinterlegt. Sind diese Daten einmal fest mit einem Bild verbunden, können alle späteren Nutzer oder Bearbeiter diese Daten direkt über Programme wie die Adobe Bridge, Lightroom, Photoshop oder andere Programme auslesen und verwenden. Kein Bild muss mehr gesucht werden, die Kommunikation mit dem Kunden / Produktmanager vereinfacht sich, der Gestalter weiß direkt welches Bild im Layout gemeint ist. Vielfach werden diese Daten neuerdings für die Programmierung von Shop-Systemen oder Katalogen direkt ausgelesen und angezeigt. Da sich die Daten über entsprechende Programme schnell und einfach – auch im Batch – aktualisieren lassen, ist das eine Art effektive und kundenfreundliche Datenbank.
Eine einfache Alternative – Es muss aber nicht immer so kompliziert sein: Eine weitaus einfachere Alternative, die in der Realität sehr oft zum Einsatz kommt, ist ein definiertes System in der Bildbenennung. Hier wird ähnlich wie bei einer Bestellnummer ein genauer Code für den Dateinamen vereinbart – anhand dieses Codes können Mitarbeiter später Rückschlüsse auf das Produkt und seine Eigenschaften ziehen. Freilich eignet sich diese Arbeitsweise nur für Produkte mit sehr wenig Attributen, da sich der Dateiname nicht beliebig verlängern lässt. Sonst läuft man ab einer bestimmten Anzahl von Zeichen Gefahr bei unterschiedlichen Betriebssystemen oder Versionen, dass der Name nicht mehr ganz angezeigt wird.


Analoger Workflow? – Selbverständlich findet der Workflow nicht nur digital statt, sondern auch analog. Beim Aufbau und Fotografieren der Produkte muss genauso strategisch vorgegangen werden wie beim digitalen Workflow: Produkte werden nach Größe und Beleuchtungsart sinnvoll vorsortiert, gereinigt und präpariert, Verpackungen werden organisiert abgelegt und nach der Aufnahme wieder korrekt zugeordnet.

Weitere Bildbeispiele und Arbeiten unter: www.KreaTV.de